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Kulturgenuss in der Sommerfrische

In Reichenau wird sie nicht nur gespielt und gelesen, hier wurde auch viel Kunst geboren.

Theater, Literatur und Musik haben im und rund um den Marienhof eine lange Geschichte. Viele Dichter, Maler, Komponisten und Philosophen haben hier ihre Sommerfrische verbracht und sich von der Natur und den anregenden Gesprächen in den Salons inspirieren lassen. Es heißt, auch so manche Liebelei soll die Reichenauer Sommer ganz besonders prickelnd gemacht haben. Und wer weiß, vielleicht ist die eine oder andere Figur mehr als nur gut erfunden. Die Festspieltheater holen die Werke der ehemaligen Sommerfrischler in die Jetztzeit und auf die bejubelten Festspiel-Bühnen.


Festspiel-Reigen


Am besten verbringen Sie eine ganze Sommerfrische bei uns, um ja nichts von den zahlreichen Festspiel-Aktivitäten zu verpassen. Johann Nestroy, Arthur Schnitzler, Karl Kraus, Franz Werfel, Stefan Zweig und Anton Tschechow haben es schließlich auch so gemacht. Von den vielen Malern ganz zu schweigen, die ganze Tage — verzaubert von

der wilden Naturschönheit — von Sonnenaufgang bis zur Dämmerung im Freiluft-Atelier verbracht haben. Und uns jede Menge bildlicher Zeugnisse vom malerischen Flecken Niederösterreich am Fuße der Rax geschenkt haben. Zu entdecken gibt es im Festspielsommer zwischen Anfang Juli und Ende August jede Menge!

Seit 1988 bieten die Festspiele Reichenau alljährlich Neuinszenierungen bekannter Werke österreichischer Dichter und Autoren der Jahrhundertwende, inszeniert mit einer besonderen Werktreue und den Publikumslieblingen der Wiener Theaterriege. Was anfangs als Geheimtipp galt, wandelte sich rasch zum Publikumsmagneten.

Die Vorführungen im ehemaligen Kurtheater sind nicht nur ein beliebter Gesellschaftstreff, sondern meist auch sehr schnell ausverkauft. Mehr dazu unter www.festspiele-reichenau.com

Der Thalhof blickt ebenfalls auf eine besondere Historie zurück. Im 17. Jahrhundert erstmals erwähnt, war er ab 1823 im Besitz der Familie Waissnix und wandelte sich vom Gasthof zum Spitzenhotel. Franz Grillparzer, Johann Nestroy, Adalbert Stifter, Arthur Schnitzler, Peter Altenberg und Sigmund Freud logierten hier ebenso wie das Kaiserpaar Fanz Joseph und Elisabeth auf ihren Jagdreisen. Wo Kunst, Kultur und Wissenschaft aus und ein gingen, wurde nicht nur „geurlaubt“, sondern auch an zahlreichen Werken gearbeitet.

Mit den 1980er Jahren ist das Sommertheater in den Thalhof eingezogen, um jene Stücke zu zeigen, die in Reichenau historisch verankert sind. Seit 2015 wird der Thalhof mit dem Salon 5 neu bespielt und soll damit zu seinen ureigensten Wurzeln, einem aufregenden Ort für den lebendigen Austausch von Kunst, Kultur und Wissenschaft, zurückkehren. Viermal im Jahr wird zum wortspiel geladen: frühlings.spiel, sommer.spiel, herbst.spiel und winter.spiel — mehr unter www.salon5.at oder www.thalhof-reichenau.at

Lange Jahre war das „Schnitzler-Ensemble“ rund um die legendäre Intendantin Helga David im Thalhof zu Hause. Mit der Saison 2015 hat es im nahen Schloss Wartholz eine neue Theaterheimat gefunden. „Schnitzler im Schloss“ und „Spiel im Schloss“ begeistern auch an der neuen Adresse eine überaus große Fangemeinde. Mehr unter www.schnitzlerimschloss.at

Schloss Wartholz, die ehemalige Sommerresidenz von Kaiserl Karl und Kaiserin Zita, bietet aber noch mehr: seit 2007 locken Publikums-Lieblinge zum Literatursalon in die Schlossgärtnerei Wartholz, auch einen alljährlichen Literaturwettbewerb gibt es hier zu verfolgen. Ein Teil des herrlichen Schlossparks lädt zum Lustwandeln nach dem Kulturgenuss ein. Mehr unter www.schlosswartholz.at